Ursachen, Anwendung & Wirkung

Ursachen

Rückenschmerzen sind in der deutschen Bevölkerung weit verbreitet. Lediglich 20% der Deutschen verfügen über keinerlei Erfahrungen mit Rückenproblemen.* Als Ursache für die weite Verbreitung von Rückenschmerzen werden in der Schmerzforschung und von Therapeuten übereinstimmend folgende Faktoren genannt:

  • Bewegungsmangel
  • sitzende Tätigkeit
  • Übergewicht
  • einseitige Belastungen am Arbeitsplatz
  • Stress / Überlastung

In der Folge ist eine stark verkürzte Bauchmuskulatur bei einem überwiegenden Teil der Personen, die von Rückenproblemen betroffen sind, auszumachen.

Durch die Verkürzung der Beugemuskeln im Bauchbereich entsteht eine Störung des harmonischen Zusammenspiels zwischen der Bauch- und Rückenmuskulatur - sie geraten sozusagen aus dem Gleichgewicht.
In der Folge werden Oberkörper und Schultern nach vorne gezogen. Die Muskulatur im Rückenbereich versucht, das Gleichgewicht mit der Bauchmuskulatur wiederherzustellen und den Rumpf wieder nach hinten und in eine aufrechte Position zu bringen. Hierbei entsteht ein enormer Druck im Rückenbereich, der für einen überwiegenden Teil auftretender schmerzhafter Rückenprobleme verantwortlich ist.

* „Gesundheitsberichterstattung des Bundes – Heft 53 Rückenschmerzen“, Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt, Dezember 2012, Berlin, ISBN 978-3-89606-216-1


Anwendung

Die Anwendung der bauchkröte® ist einfach, ohne Therapeuten und ortsunabhängig durchführbar und kann aufgrund der kurzen Anwendungsdauer problemlos in den (Arbeits-)Alltag integriert werden.

Anwendungsbeschreibung:
Geeignete Untergründe: Matratzen (Ausnahme: Wasserbetten), Fußboden, Gymnastik-, Iso-, Yogamatten oder Massageliegen.
Trainingsintervall: zwei Mal täglich, für 15-20 Sekunden und bei Bedarf.
Empfehlung: Platzieren Sie die bauchkröte® in der Nähe des Betts und trainieren Sie morgens vor dem Aufstehen und abends, bevor Sie zu Bett gehen.


1) Knien Sie sich auf den Boden / Untergrund. Platzieren Sie die bauchkröte® mit den abgerundeten Seiten nach oben mittig vor sich. Das spitz zulaufende Ende zeigt dabei in Blickrichtung nach vorne vom Körper weg.


2) Legen Sie sich mit dem Bauch mittig auf die bauchkröte®. Die spitz zulaufende Oberseite der bauchkröte® verläuft dabei unterhalb Ihres Rippenbogens. Legen Sie sich mit Ihrem vollen Körpergewicht auf die bauchkröte® und legen Sie die Stirn auf den vor Ihnen verschränkten Armen ab. Ihr Blick ist dabei auf den Trainingsuntergrund gerichtet. Bleiben Sie in dieser Position für eine Dauer von 15-20 Sekunden entspannt liegen.

3) Nach Ablauf der Trainingsdauer von 15-20 Sekunden richten Sie sich langsam wieder auf.


Wirkung

Durch den Einsatz der bauchkröte® in Verbindung mit dem Körpergewicht der trainierenden Person wird die myofasziale Selbstentspannung erreicht. Bei der Durchführung des Trainings erzeugt die bauchkröte® einen leichten Druck auf die Bauchmuskeln und dehnt dadurch behutsam die Faszien.
Das sog. Golgi-Sehnen-Organ registriert die Veränderung der Druckverhältnisse im Muskel und reagiert mit einer Entspannung der Muskulatur. Durch das Training mit der bauchkröte® wird das Golgi-Sehnen-Organ stimuliert und ein körpereigener Mechanismus getriggert, der zu dem gewünschten Effekt, Entspannung und Dehnung der Bauchmuskulatur zur Behebung der Disbalance zwischen Bauch- und Rückenmuskulatur, führt.

Die behutsame Dehnung der Bauchmuskulatur steht bei der Anwendung der bauchkröte® im Vordergrund. Im Vergleich zu anderen, z.T. sehr schmerzintensiven Therapiemethoden, die ebenfalls eine verkürzte Bauchmuskulatur als Hauptursache für einen überwiegenden Teil von Rückenproblemen identifiziert haben, wird der Schmerz durch die Anwendung der bauchkröte® auf ein Minimalmaß reduziert.
Stress, verursacht durch Schmerz, hat einen negativen Einfluss auf die Faszien und ist für das Erreichen des Therapieziels, die Entspannung und Dehnung der Bauchmuskulatur, nicht förderlich.

Hinweis:
„Rückenschmerzen sind eine subjektive Erfahrung, zu der andere nur indirekt Zugang haben. Es gibt keinen Labortest und keine technisch unterstützte Untersuchung, die im Zweifelsfall Rückenschmerzen sicher belegen oder ausschließen könnten.“*

* „Gesundheitsberichterstattung des Bundes – Heft 53 Rückenschmerzen“, Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt, Dezember 2012, Berlin, ISBN 978-3-89606-216-1

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